Kleiner Käfer - Grosse Probleme
Borkenkäfer verursachen die größten Schäden in der Forstwirtschaft. Sie bohren sich durch die Rinde und legen darunter Brutgänge für ihre Nachkommen an.
Borkenkäfer befallen vor allem geschwächte Bäume. Unter günstigen Bedingungen können sich manche Arten jedoch massenhaft vermehren und befallen dann auch gesunde Bäume.
Eine Borkenkäferart ist der Buchdrucker. Trotz seiner Größe von nur vier bis fünf Millimetern ist er einer der Hauptschädlinge der Fichte. Pro Jahr kann ein Buchdruckerweibchen theoretisch mehr als 50.000 Nachkommen hervorbringen. Bereits 1000 Buchdrucker an einem Baum reichen aus, um ihn zum Absterben zu bringen.
Vermehrungspotenzial des Buchdruckers
Ein Weibchen legt zweimal im Jahr jeweils etwa 60 Eier. Bereits 6 bis 10 Wochen nach der Eiablage schwärmen die Jungkäfer aus, es sind jeweils etwa 50% Weibchen und 50% Männchen. Jedes Weibchen legt ebenfalls wieder etwa 60 Eier. Glücklicherweise überleben aber unter realen Bedingungen nicht alle Käfer.

