Gewachsene Biodiversität
In Deutschland sind vor allem zwei Eichenarten zu finden: die Traubeneiche und die Stieleiche. Ihre Namen verraten bereits ihr Unterscheidungsmerkmal. Bei der Traubeneiche hängen die Eicheln, also die Früchte der Eichen, in Trauben und ohne Stiele zusammen. Bei der Stieleiche hängen die Eicheln an langen Stielen einzeln am Zweig.
Ausgewachsene Eichen beider Arten sind Lebensraum für eine unglaubliche Vielzahl von Tieren. Zum Beispiel kommen dort knapp 180 Schmetterlinge und etwa 900 holzbesiedelnde Käferarten vor. Auf diese Weise leisten Eichen einen großen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität unserer Wälder.
| Die Eiche: | |
|---|---|
| Alter | 500 (bis maximal 1000) Jahre |
| Blütezeit | April bis Mai |
| Fruchtbarkeit | mit 60 Jahren |
| Höhe | 30 – 40 Meter |
| Durchmesser | bis 3 Meter |
| Krone | sehr ausladend, wenn sie Platz hat mit starken knorrigen Ästen |
| Blätter | länglich, eiförmig mit mehreren Buchten, Stieleiche: kurz gestielte Blätter, Traubeneiche: lang gestielte Blätter |
| Rinde |
dunkelbraune, stark gefurchte, längsrissige Borke im Alter |
