Die Waldkiefer - Pinus Sylvestris

Waldkiefer, Zapfen und männliche Blüte

Überlebenskünstler unter den Bäumen

Rotföhre, Weißkiefer, Forche, Gewöhnliche oder Gemeine Kiefer - die Waldkiefer hat viele Namen.

Sie ist sehr anspruchslos, das bedeutet, sie benötigt keine besonderen Bedingungen um gut wachsen zu können. Auf Freiflächen ist sie immer einer der ersten Bäume – sie ist eine Pionierbaumart. Schnell wächst sie in ihrer Jungend in die Höhe.
Ihre lange Pfahlwurzel ermöglicht die Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen aus tieferen Bodenschichten. Zudem verankert sie den Baum gut im Boden und macht ihn so widerstandsfähig gegen Stürme. Einen Nachteil gibt es jedoch: Reine Kiefernwälder sind sehr anfällig für einen Befall durch Schadinsekten.


Waldkiefern sind einhäusig, männliche und weibliche Zapfen befinden sich also auf dem gleichen Baum. Von der Bestäubung über die Befruchtung und die Samen- bildung bis zur Freisetzung der reifen Samen vergehen 2 Jahre. So unterscheidet sich die Waldkiefer von vielen anderen Baumarten.

 

Die Waldkiefer :
Alter  bis 600 Jahre
Blütezeit Mai
Fruchtbarkeit  mit 10 bis 15 Jahren
Höhe  20 – 30 (max. 45) Meter
Durchmesser bis 1,0 Meter
Krone sehr variabel, von schmal bis sehr ausladend, trotzdem immer licht
Nadeln grün bis blaugrün, immer zu zweit zusammen in einer Nadelscheide, ca. 5 cm lang, relativ spitz
Rinde junge Rinde rötlich und dünn abblätternd, ältere Rinde gräulich bis braun, stark gefurcht mit starken Schuppen