Mutter des Waldes
Ihren Namen hat die Rotbuche nicht aufgrund ihres roten Herbstlaubes erhalten, sondern von der leicht rötlichen Farbe ihres Holzes. Ein typisches Merkmal ist die bis ins hohe Alter glatte, relativ dünne und hellgraue Rinde.
Das nährstoffreiche Buchenlaub zersetzt sich langsam und bildet einen idealen Nährboden für die Keimung der Samen anderer Bäume. Deshalb wird die Rotbuche auch als „Mutter des Waldes“ bezeichnet. Die Rotbuche ist durch ihre Wuchskraft und Schattentoleranz sehr konkurrenzstark und anpassungsfähig. Außerdem ist sie sehr vermehrungsfreudig. Ihre Früchte, die Bucheckern, sind Nahrung für viele verschiedene Tiere.
Ohne die Eingriffe des Menschen bestünde Deutschland heute hauptsächlich aus Buchenwäldern. Die Rotbuche ist auf etwa 16 Prozent der Waldfläche vertreten und damit der häufigste Laubbaum in Deutschland.
| Die Rotbuche : | |
|---|---|
| Alter | bis 300 (maximal 500) Jahre |
| Blütezeit | April bis Mai |
| Fruchtbarkeit | ab 60 Jahren im Bestand ab 20 Jahren im Freistand |
| Höhe | 30 bis maximal 45 Meter |
| Durchmesser | bis 2,0 Meter |
| Krone | ldicht belaubt, in der Jugend schlank, im Alter breit ausladend |
| Blätter | kurz zugespitzt, eiförmig, beiderseits dicht seidig behaart, glänzend, am Rand leicht wellig |
| Rinde | weiß bis silbergrau, glatt |